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Über Neuigkeiten in der Versicherungsbranche informiert Sie in Kürze unser neuer Blog versicherungsnehmer-info.de/blog

 

 

Lesen Sie heute auf dieser Seite:

1. Garantiezins der Lebensversicherung  sinkt zum 1.1.2012 auf historischen Tiefstwert

2. Berater von Verbraucherzentralen leisten sich dramatische Fehler

3. Aktuelles Thema biometrische Risiken

 

Senkung des Garantiezinses in der LV

Es ist beschlossen: Ab 1.1.2012 sinkt der Rechnungszins in der Lebensversicherung auf ein historisches Tief. Nach dem historischen Hoch von 4% ab Juli 1994, 3,25% ab Juli 2000, 2,75% ab Januar 2004 und 2,25% seit Januar 2007 nun die vierte Absenkung in Folge. Und das um 0,5 Prozentpunkte auf 1,75%!

Bisher galt der Garantiezins als wesentliches Verkaufsargument der Lebensversicherer. Durch die Absenkung wird nach Expertenmeinung die Beitrags-rendite der Garantie oft nur noch einem Beitragserhalt entsprechen. Der Schwerpunkt bei der Gesamtverzinsung wird sich nun in Richtung Überschüsse verschieben. Es ist also damit zu rechnen, dass die Lebensversicherer künftig mit dem Versprechen höherer Überschussbeteiligung zu punkten versuchen werden. Überschüsse können allerdings auch dann nicht garantiert werden.

Gleichzeitig wird mit Wirkung zum 1.1.2012 die Altersuntergrenze in allen 3 Schichten von jetzt Alter 60 auf Alter 63 angehoben. Wer also auch künftig bei einem Neuabschuss seine Rwente oder Kapitalabfindung bereits mit 60 Jahren haben und auch weiter von einem höheren Garantiezins profitieren will, sollte sich überlegen, noch in 2011 einen Vertrag zu schließen. Bestehende Verträge sind von den Neuerungen nicht betroffen.

Verbraucherzentralen im Finanztest durchgefallen

Gemeinsam mit der Finanz-Fachzeitschrift procontra testete der AfW–Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. die Beratungsqualität der Verbraucherzentralen am Telefon. Das Ergebnis war in Teilen verheerend, wie einem ausführlichen Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift procontra zu entnehmen ist.

Getestet wurden kostenpflichtige Hotlines der Verbraucherzentralen der einzelnen Bundesländer zu den Themen Altersvorsorge und Versicherungen. Im Test rief jeweils ein zuvor klar entwickelter Musterkunde an, welcher Bedarf für eine Beratung zu einem Anlagebetrag von 10.000 Euro zeigt.

Positiv zu vermerken war, dass bei der überwiegenden Zahl der Hotlines von einer telefonischen Beratung Abstand genommen und auf die Möglichkeit von persönlicher Beratung vor Ort hingewiesen wurde. Welchen Sinn dann die bis zu 2 Euro je Minute teuren Hotlines machen sollen, erschloss sich jedoch nicht.


Dramatische Fehler leisteten sich die Berater der Verbraucherzentralen NRW und Berlin.  Jeweils wurde gegen die eigenen Empfehlungen und Checklisten der Verbraucherzentralen für derartige Gespräche verstoßen. Die Gespräche endeten mit den Empfehlungen, sich einen eigenen Aktienfonds zusammen zu stellen bzw. bei einer konkret genannten Bank das Geld für 3 Jahre fest anzulegen. Es fehlten klare Fragen zu den konkreten Bedürfnissen des Kunden und zur Risikoabsicherung.

Norman Wirth, Rechtsanwalt und Geschäftsführender Vorstand des AfW, zu dem Ergebnis:
„Die Verbraucherzentralen betreiben kostenpflichtige Kapitalanlage- und Versicherungsberatung. Die Verbraucher vertrauen ihnen. Sie sind in der öffentlichen Wahrnehmung schließlich die Guten. Dann müssen sie aber endlich auch die Qualitätskriterien einhalten, die sie selbst anmahnen und welche jeder Versicherungs- und Finanzmakler  bzw. -berater erfüllen muss. Sie sollten eine Haftpflichtversicherung haben, damit nicht der Steuerzahler für ihre Fehler eintritt. Sie müssen die Gespräche dokumentieren und vor allem sollte klargestellt sein, dass nur qualifizierte Personen dort beraten dürfen!“

Die bei der Verbraucherzentrale NRW erlebte Beratung zu Einzelaktien ist nach Auffassung des AfW eine erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung im Sinne von Kreditwesengesetz  (KWG) und Wertpapierhandelsgesetz (WphG). Der AfW fordert nachdrücklich eine ernsthafte Prüfung seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bezug auf das Beratungsangebot aller Verbraucherzentralen. „Wer unzulässig Einzeltitelberatung betreibt, begeht eine Straftat gemäß Paragraf 54 KWG. Das Gesetz sieht hier eine Freiheitsstrafe von drei Jahren vor. Warum für die kostenpflichtige Beratung in den Verbraucherzentralen eine Ausnahme gelten soll, ist uns nicht ersichtlich“, so die Einschätzung von AfW-Vorstand Wirth.
Quelle: BITMA e.V.

 

1. Januar 2011

Das aktuelle Thema ist zur Zeit "Biometrische Risiken". Dazu zählen

Absicherung der Arbeitskraft (Berufsunfähigkeitsversicherung, Grundfähigkeitsversicherung, schwere Krankheiten-Vorsorge (Dread Disease))

Krankenversicherung

Risiko-Lebensversicherung,

Pflegefall-Vorsorge

Informationen dazu finden Sie auf dieser Homepage. Zu allen Themen die Sie hier nicht finden, fragen Sie uns bitte (Kontaktformular)





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